Sales Funnel: Diese 7 Fehler solltest Du vermeiden

 

Endlich ist er fertig.

 

Du hast dir viel Mühe gegeben deinen Sales Funnel fertigzustellen. 

Du hast viel geplant und dann auch umgesetzt.

Aber irgendwie hinkt das Ergebnis Deinem Plan hinterher.

Es gibt es zwei Möglichkeiten wie du Dein Ergebnis verbessern kannst:

 

Option 1: Du suchst dir mehr Interessenten

So bekommst Du in weiterer Folge mehr Kunden und machst mehr Umsatz.

Der Haken an der Sache: Interessenten und Kunden gewinnen ist aufwändig.

 

Sehr aufwändig. 

Sowohl zeitmäßig als auch für Dein Bankkonto.

 

Option 2: Du optimierst Deinen Sales Funnel

Wenn du den Prozess optimierst, hast du eine andere Perspektive auf dein Geschäft: Du maximierst nicht den Umsatz sondern den Gewinn.

Denn was bringen dir 1.000 Kunden die 1.000.000 Euro Umsatz machen wenn deine Kosten ebenfalls bei 1.000.000 Euro liegen? Richtig: 0 Euro. Gar nichts.

Du siehst also: Wenn es um Effizienz geht, ist die Optimierung Deines Sales Funnels Dein Freund.

Aber leider kannst Du dabei auch einiges falsch machen.

Damit du jetzt nicht mit Anlauf in jedes Fettnäpfchen trittst, habe ich hier Fehler gesammelt, die Du besser vemeidest.

Damit am Ende Deines Sales Funnels ein satter Gewinn steht und nicht nur ein satter Umsatz.

 

1. Du hast nur ein Produkt

Was ist falsch daran nur ein Produkt im Portfolio zu haben?


Mit nur einem Produkt kannst Du Deinen Wert Deines Kunden nicht erhöhen. Und der langfristige Kundenwert muss immer höher liegen als die Akquisitionskosten, sonst machst Du mit jedem Kunden einen Verlust.


„Möchten Sie eine Apfeltasche dazu?“


Ich nehme an Du kennst diese Frage.

Genau so erhöht McDonalds den Wert seiner Kunden.

Und auch Dein Kunde wird Dich mehr schätzen wenn Du ihm nicht nur einmal einen Nutzen vermittelst.

Deswegen: Baue Dein Angebot aus mit Produkten die Deinen Kunden weiter bringen.

Und wenn Du gerade erst am Anfang mit Deinem Unternehmen stehst?


Kein Problem. Es muss nicht immer ein Produkt oder eine Dienstleistung von Dir sein.

 

Die Pflegespülung Deines Friseurs, die er Dir nach Deinem Besuch anbietet, entstammt auch nicht aus seiner Produktion. Finde ein Produkt das Deinen Kunden weithilft und versuche mit dem Anbieter eine Kooperation einzugehen. So profitierst Du, Dein Kunde und auch Dein Kooperationspartner.

 

2. Du findest nichts über den Kunden heraus

Es gibt einen Klassiker im Vertrieb: Der Glückwunsch zum Geburtstag.


Du findest heraus wann Dein Kunde Geburtstag hat und überrascht ihn mit einem kleinen Geschenk, mit einem Anruf oder einer Karte.

 

Ich empfehle Dir weiter in die Tiefe zu gehen.


Stell Dir vor Du kommst in ein Hotel:

 

Das Bett in Deinem Zimmer ist mit Allergiker Bettwäsche überzogen, damit Du nachts problemlos schlafen kannst.

 

Am Tisch erwartet Dich bereits ein Stück Deiner Lieblingsschokolade. Und am nächsten Morgen weiß das Personal, dass Du Deinen Kaffee zum Frühstück mit Sojamilch magst.

 

Woher kann das Hotel das wissen?

 

Weil Du schon einmal dort warst und ihnen gesagt hast wie Du es gerne hättest.

 

Würdest Du dieses Hotel wieder buchen?

 

Auf jeden Fall!

 

Wenn Du Dich aufrichtig für Deinen Kunden interessierst und Dir Gedanken machst wie

Du seine Probleme lösen kannst, bist Du gegenüber Deiner Konkurrenz schon einmal klar im Vorteil.

 

3. Du fragst nicht wie zufrieden der Kunde war

Ohne bei Deinem Kunden nach seiner Zufriedenheit zu fragen ist wie mit einem Schiff im Ozean herumzutreiben.


Wenn Du weißt wie zufrieden Dein Kunde ist, weißt Du wo Du Dich befindest.

 

Und wenn Du auch noch weißt warum er begeistert/zufrieden/unzufrieden war, hast Du auch noch einen Kompass der Dir den Weg zu Deinem Ziel zeigt.


Deinem Ziel Deinen Sales Funnel gewinnbringender zu gestalten.

 

4. Du fragst nicht nach einer Weiterempfehlung

Dein Kunde ist begeistert. Du hast alles richtig gemacht.


Und jetzt?

 

Frag nach ob es jemanden in seinem Bekanntenkreis gibt, der ebenfalls Nutzen aus Deinem Produkt ziehen könnte.

 

So bekommst Du wertvolle Kontakte für Deinen Sales Funnel zum Nulltarif.


Und wenn das nicht möglich ist, mach es Deinem Kunden so einfach wie möglich Dich von selbst weiterzuempfehlen. Tipps dazu findest Du in unserem Online Seminar.

 

5. Du fragst nicht wie der Kunde auf Dich gekommen ist

Wie hat Dein Kunde den Weg zu Dir gefunden? Über eine Empfehlung? Oder doch die Anzeige in der Zeitschrift?

Diese Frage hilft Dir ungemein die Kosten in Deinem Sales Funnel zu reduzieren. Denn wenn nur wenige Kunden über die Anzeige in der Zeitschrift kommen, kannst Du Dir das Geld sparen oder besser investieren.

Finde heraus welche Quellen gut funktionieren und Kunden bringen und forciere sie dann. Alle Quellen bei denen der Return on Investment nicht stimmt, kannst Du abstellen.

 

6. Du brichst den Kontakt nach dem Kauf ab

Der Kauf ist getan und dann herrscht das Schweigen im Walde?

Lass es nicht soweit kommen. Dein Kunde wird Dich und Dein Angebot schnell wieder vergessen.

Wenn Du regelmäßig in Kontakt bleibst, erhöhst Du die Wahrscheinlichkeit eines Wiederkaufs und einer Weiterempfehlung ungemein.

Aber Achtung: Kontaktiere Deinen Kunden nicht einfach regelmäßig und wirf ihm Deine Angebote um die Ohren.

Im Vertrieb spricht man hier von der Wiedervorlage.

Wenn du Content Marketing betreibst, bleib einfach mit deinem Kunden in Kontakt indem du ihm Deinen neuesten Content zugänglich machst.

Und wenn du keinen eigenen Content hast?

Dann such dir passende Infos, fasse sie zusammen mit Deiner eigenen Meinung und kuratiere sie.

Wenn Du Deinen Kunden zu 80% nützliche Informationen schickst, wird er in weiterer Folge kein Problem damit haben wenn Du in den verbleibenden 20% Marketing für deine Produkte und Dienstleistungen machst.

Hier findest Du 10 Möglichkeiten den Kontakt mit Deinen Kunden zu halten.

 

7. Du machst kein downselling

Was passiert eigentlich mit den Interessenten die nicht zu Kunden wurden?

Auch die Interessenten kannst Du noch bedienen indem Du ihnen einen Downsell anbietest.

Was ist ein Downsell?

Ein Downsell ist ein Produkt, das in puncto Preis (und oft auch in der Qualität) niedriger angestzt ist. Das könnte z.B. eine abgespeckte Version Deines Produktes sein.

Das Ziel im downselling ist es Deinen Interessenten auf den zweiten Drücker doch noch zum Kunden zu verwandeln.


Denn wenn er einmal gekauft hat und Du mit dem Nutzen den Du ihm bietest überzeugst, wird er langfristig auch Dein Standardprodukt kaufen.

 

Fazit

Das sind sie, die 7 größten Fehler die Du in Deinem Sales Funnel vermeiden solltest. Wenn Du sorgfältig an Deinem Verkaufstrichter arbeitest, wirst Du auch einen höheren Kundenwert erzielen und in weiterer Folge auch mehr Gewinn machen.

Hast Du noch einen weiteren Tipp wie Dein Sales Funnel effizienter wird? Dann schreib ihn in die Kommentare.

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Über den Autor:

 

Mag. Franz Simon ist Experte für Kundenzufriedenheit und Inhaber von Meine Kunden – Kundenzufriedenheitsanalysen. 

 

Wir unterstützen Unternehmen dabei mit Ihren Bestandskunden mehr Gewinn zu erwirtschaften.

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Kommentare: 1
  • #1

    Hanna Stemke (Donnerstag, 14 Juli 2016 20:28)

    Schöner Artikel, vielen lieben Dank dafür!

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