5 Ziele die „Meine Kunden“ mit Facebook verfolgt #fbziele

Annette Schwindt von Schwindt PR hat zur Blogparade aufgerufen. Das Thema: „Welche Ziele verfolgen Sie mit Ihrer Facebook-Seite?“ 

Meine Geschichte mit Facebook und die Sache mit den Zielen

Meinen privaten Account auf Facebook habe ich seit März 2007. Damals gab es Facebook noch nicht einmal in der deutschen Version, sondern lediglich in Englisch. Im Vergleich zu heute steckte Facebook noch richtig in den Kinderschuhen. 


Den Account für „Meine Kunden“ gibt es seit dem Frühjahr 2013, also recht bald nach der Gründung. Und ganz ehrlich: Ich hatte damals kein einziges Ziel und keinen Plan für Facebook. Ich dachte nur: Es kann ja nicht schaden dabei zu sein. 


Zum Glück haben sich die Zeiten geändert. Facebook ist das einzige soziale Netzwerk, das ich regelmäßig nutze, sowohl privat als auch geschäftlich. Und da lag es irgendwann nahe sich auch auf unternehmerischer Ebene mehr damit zu befassen und sich Ziele dafür zu stecken.


1. Positionierung unterstreichen

Facebook ist hervorragend geeignet um sich und sein Unternehmen als Experte in einem bestimmten Themenbereich zu positionieren.


Dabei kommen eigene Blogartikel, aber auch Artikel von anderen Bloggern und Nachrichten auf die Facebook Seite von Meine Kunden. Aber natürlich nur wenn es zu den Themen Kundenzufriedenheit und Kundenloyalität passt, bzw. wenn der Leser Tipps erhält wie er mit seinen Bestandskunden mehr Gewinn machen kann.


2. Mit Fans in Kontakt treten und in Kontakt bleiben

Facebook ist für mich auch ein wunderbares Tool wenn es darum geht um mit Kunden den Kontakt zu halten. Durch regelmäßiges posten bleibt „Meine Kunden“ im Gedächtnis des Kunden, und ich kann bei Gelegenheit auch noch direkt kontaktiert werden. 

 

Aber nicht nur für bestehende Kunden ist Facebook ein interessantes Tool, es eignet sich auch hervorragend um den ersten Schritt in einer Kundenbeziehung zu tätigen. Ein Like für meine Seite ist keine große Hürde, und wenn mein neuer Fan gefallen an meinen Posts findet, kann die Beziehung in die nächste Runde gehen. 

 

3. Traffic für die Webseite

Besucher für die Webseite. Jeder braucht sie, denn eine Webseite die nicht besucht wird ist nutzlos. Facebook ist für „Meine Kunden“ einer der wichtigsten Lieferanten dafür. 

 

Es gibt drei Arten Möglichkeiten, die sich für mich bewährt haben. Die Einfachste ist durch einen Post auf der eigenen Facebook Seite , der auf die diese Webseite verweist. Ob Blogartikel, Webinar einfach nur die Startseite, Facebook ist mein Freund wenn es darum geht Traffic zu generieren.

 

Die zweite Möglichkeit ist das Teilen von Posts, z.B. in entsprechenden Facebook Gruppen. Wenn das Thema den Nerv der Leser trifft, werden Posts von Lesern geteilt und auch kommentiert. Dies ist nicht nur eine Quelle für Traffic, sondern auch für Feedback.

 

Die dritte Möglichkeit sind die Facebook Werbeanzeigen. Werbung ist eine der Dinge die von vielen von uns als lästig empfunden wird. Warum? Weil ein Großteil der Werbung die auf uns einprasselt nicht für uns relevant ist.

 

Facebook hat im Laufe der Jahre viele Daten seiner Nutzer gesammelt, und erlaubt uns daher Werbung zu schalten, die sehr genau auf unsere Zielgruppen zugeschnitten sind. Deswegen bin ich ein Fan von dieser Anzeigen, auch als Nutzer. 


4. Suchmaschinenoptimierung

Jetzt kommen wir zu einem anderen Giganten im Internet: Google. Aber was hat Google mit Facebook zu tun? Ganz einfach. Google möchte seinen Nutzern das bestmögliche Ergebnis auf die Suchanfragen liefern. Und ob z.B. eine meiner Blogartikel relevant ist, hängt auch davon ab ob es Links zu diesem Blogartikel gibt. Empfehlungen auf virtueller Ebene sozusagen.

 

Und genau da kommt Facebook ins Spiel. Sollte mein Content oft verlinkt werden, dann kommt mein Blogartikel auch bei der Google Suche nach oben. Facebook liefert also nicht nur direkten Traffic, sondern hilft mir auch Besucher via Google auf meine Seite zu lotsen. 

 

5. Netzwerken

Worum geht es bei Facebook in erster Linie? Richtig, ums Netzwerken! Leider tritt dieser Gedanke zu oft in den Hintergrund.


Der gegenseitige Austausch ist für mich enorm wichtig. Facebook Gruppen zu verschiedenen Themen können im Alltag eines Unternehmers genau die Hilfe sein, die es braucht. Denn seien wir ehrlich: Die meisten Unternehmer stehen vor ähnlichen Herausforderungen, haben die gleichen Fragen und haben dieselben Ziele. 


In diesem Zusammenhang ganz interessant: Ohne Facebook wäre mir diese Blogparade von Schwindt PR sicherlich entgangen. 


Welches Ziel verfolgt „Meine Kunden“ nicht auf Facebook? 

Wenn es um Ziele geht, ist es auch immer interessant über die „Nicht-Ziele“ zu schreiben. Das wichtigste „Nicht-Ziel“ ist Verkaufen. Zugegeben, die Versuchung ist groß. Aber ich denke mir: Wie würde es mir gefallen wenn ich mich in Facebook einlogge und mir kommt ein großer digitaler Werbeflyer mit diversen Angeboten entgegen? Nicht schön. Gar nicht schön.

 

Die meisten Menschen sind auf Facebook um unterhalten oder informiert zu werden, und ich bin da keine Ausnahme. Deswegen kommt verkaufen für „Meine Kunden“ nicht infrage. Dies könnte für einige Online-Shop Betreiber funktionieren, für beratungswürdige Produkte wie Kundenzufriedenheitsanalysen sehe ich schwarz. 


Ziele auf Facebook verwirklichen

Facebook, oh Du mein Facebook. Es gibt keine Seite, die mir so die Zeit raubt mit Katzenvideos, Zitaten und Neuigkeiten wie Facebook. Den Focus zu behalten ist dabei nicht immer einfach. 


Aus meiner unternehmerischen Sicht ist Facebook nicht mehr wegzudenken. Neukundengewinnung, Bestandskundenpflege und der Austausch mit anderen Unternehmen, alles unter einem blauen Dach. Deswegen gilt für mich: Am Ball bleiben!


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Über den Autor:

 

Mag. Franz Simon ist Experte für Kundenzufriedenheit und Inhaber von Meine Kunden – Kundenzufriedenheitsanalysen. 

 

Wir unterstützen Unternehmen dabei mit Ihren Bestandskunden mehr Gewinn zu erwirtschaften.

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Kommentare: 1
  • #1

    Jana (Dienstag, 21 Juni 2016 12:13)

    Hallo Franz!

    Danke für diesen Artikel, der mir dabei geholfen hat, noch besser zu verstehen, nach welchen Ziele Kunden auf Facebook so streben können.

    Das wird mir auch bei meinen eigenen Projekten weiterhelfen.

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